Der Körper im Umbruch: Wenn Heilung Turbulenzen verursacht.

Das Wichtigste auf einen Blick.
Heilungskrise: Ein Zeichen des Fortschritts

Die Heilungskrise beschreibt temporäre Verschlimmerungen von Symptomen während eines Heilungsprozesses. Diese Reaktionen des Körpers sind nicht als Verschlechterung der Krankheit zu sehen, sondern als Übergangsphase hin zu einem gesünderen Gleichgewicht.

Von Chaos zu höherer Ordnung: Die Rolle der temporären Unordnung

Nobelpreisträger Ilya Prigogine bestätigte, dass höhere Ordnungsniveaus aus anfänglicher Unordnung entstehen. Beispielsweise führt der Entzug bei Alkoholikern zu vorübergehendem Chaos, bevor ein neues Gleichgewicht ohne Alkohol erreicht wird.

Bei Elektrosmog verhält es sich ähnlich: Effektive Entstörung kann zu einer temporären Überregulierung des Körpers führen, die sich in Symptomen wie Herzklopfen und Unruhe äußert.

Symptome managen: Strategien zur Linderung

Symptome wie Unruhe und erhöhter Puls treten oft im Kopf- und Herzbereich auf und sind Anzeichen für eine Neuregulierung. Um diese zu lindern, sollten die Produkte von Beyond Matter wie folgt eingesetzt werden:

  • Einlegesohlen Tom konsequent – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Zuhauses tragen.
  • Anhänger Sol bzw. Luma während der Nacht am Fußende des Betts positionieren, jedoch nicht am Kopfende und auch nicht unter dem Kopfkissen.
  • Anhänger Sol bzw. Luma in den ersten Tagen und Wochen während des Tages in der Hosentasche tragen.


Heilungskrisen sind kurzfristig und klingen ab, sobald der Körper ein neues Gleichgewicht gefunden hat.

Heilungskrise: Was ist das?

Im 19. Jahrhundert definierte der deutsch amerikanische Homöopath Constantin Hering die sogenannte Heilungskrise. Dabei postulierte er, dass bei einem erfolgreichen Heilprozess Symptome einer chronischen Krankheit von „oben nach unten“ und von „innen nach außen“ und in umgekehrter Reihenfolge ihres zeitlichen Auftretens sichtbar werden können (01).

Diese sogenannte Heilungskrise ist nicht als eine Verschlimmerung der Grunderkrankung, sondern als eine Aktivität des Körpers zu verstehen, ein neues, gesünderes Gleichgewicht zu finden. Das Problem dabei: Es kann zu temporären Ungleichgewichten als „Zwischenstufen“ auf dem Weg zu vollständigen Heilung kommen.

Wie Chaos zur Ordnung führt: Heilung als Prozess.

Herings Idee über Heilung wurde 1977 von Ilya Prigogine wissenschaftlich bestätigt. In seiner mit dem Nobelpreis bedachten Forschungsarbeit beschrieb Prigogine die Entstehung höherer Ordnungsniveaus aus einfachen, chaotischen Grundzuständen. Demnach entwickelt sich ein organisiertes System nicht linear in eine höhere Ordnung. Im Gegenteil: Ab einem bestimmten Punkt ist eine temporäre Unordnung notwendig, aus der die höhere Ordnung, sprich: das neue, funktionalere Gleichgewicht, hervorgehen kann.

Temporäre Unordnung: Notwendige Zwischenstufe auf dem Weg zur Gesundheit.

Ein Beispiel: In aller Regel stehen Alkoholiker mit einem bestimmten „Pegel“ Alkohol im Gleichgewicht. Mit diesem Pegel fühlen sie sich „gut“, ihr System ist entsprechend „stabil“. Erst bei einem Entzug kommt das System durcheinander. Es verliert das Gleichgewicht, was zu einem Zustand von Unordnung und Chaos führt. Dieser Zustand ist vorübergehend und als Zwischenstufe notwendig, um ein neues, gesünderes Gleichgewicht ohne Alkohol zu erreichen.

Ein anderes Beispiel: Stell dir vor, du wärst über Jahre hinweg gezwungen gewesen, mit einem schweren Klotz am Bein zu laufen, der dir nun genommen wird. Es ist wahrscheinlich, dass deine Muskeln die Bewegungen des Laufens zunächst „überkompensieren“; du also „übertrieben“ läufst. Es braucht eine Zeit „temporärer Unordnung“ bis dein sensomotorisches Nervensystem die neue Gegebenheit korrekt verarbeitet. Erst dann ist ein neues, funktionaleres Gleichgewicht wieder möglich. In diesem Beispiel: ganz normales Gehen. Bei Elektrosmog ist es ähnlich.

Heilungskrisen bei Elektrosmog: Warum dein Körper Zeit braucht.

Das „Dauerfeuer“ von Elektrosmog, unter dem Leben funktionieren muss, „zwingt“ das ordnende System zur Anpassung – ganz so, wie ein Klotz am Bein die Muskeln dazu zwingt, sich anzupassen.

Findet eine effektive Entstörung von Elektrosmog statt, kann es zu einer vorübergehenden Neujustierung der Körperregulation kommen. Diese Neujustierung ist in aller Regel eine Überregulierung mit entsprechenden Symptomen:

  • Herzklopfen,
  • innere Unruhe (Überaktivität) oder
  • eine allgemein erhöhte Erregung.


Um in unserem Bild zu bleiben: So wie die Muskeln ohne Klotz am Bein, langsam, Stück für Stück, herunterreguliert werden müssen, muss auch unser Nervensystem erst lernen, dass es dank Beyond Matter nicht mehr durch ein „Dickicht“ künstlicher elektromagnetischer Felder hindurcharbeiten muss. Und daher braucht es Zeit, um sich auf die Entlastung einzustellen.

So reagierst du richtig bei Symptomen einer Heilungskrise.

Wer Symptome einer Erstverschlimmerung spürt, lokalisiert diese fast immer im Kopf- und Herzbereich. Und fast immer werden sie verursacht von einem Anhänger oder einem Chip, der am Smartphone befestigt, in Nähe des Kopfes wirkt. Dies entspricht Herings Aussage, dass Heilungskrisen oben im Körper beginnen.

Der einfache Grund: In den oberen 20 Prozent unseres Körpers befinden sich die meisten regulierenden Systeme, wie:

  • die Drüsen des Gehirns,
  • das Stammhirn als Steuerzentrale autonomer Körperfunktionen,
  • die Schilddrüse,
  • der Sinusknoten als Taktgeber des Herzens.


Falls du also an Symptomen der oben beschriebenen Art leiden solltest, kannst du daraus schließen, dass dein System bisher stark gegen Elektrosmog arbeiten musste. Es musste sich, um zu funktionieren, „mit aller Kraft durchsetzen“.

Langsam, aber sicher: Schritt für Schritt zur Heilung.

Ein gesundes Gleichgewicht mit den Wirkungen unserer Produkte erzielst du durch langsames Angewöhnen. Idealerweise gehst du dich dabei von unten nach oben – und nicht von oben nach unten (!) wie folgt vor:

  • Trage Einlegesohlen Tom konsequent – sowohl innerhalb als auch außerhalb deines Zuhauses;
  • Positioniere Anhänger Sol bzw. Luma am Fußende deines Betts, jedoch nicht am Kopfende und auch nicht unter deinem Kopfkissen. Sobald dein Körper sich anpasst, kannst du die Position verändern;
  • Lege – falls möglich – Anhänger Sol bzw. Luma oder Chip Ava zwischen deine Füße solange du dich am Arbeitsplatz befindest;
  • Trage Anhänger Sol bzw. Luma in den ersten Tagen und Wochen ausschließlich in der Hosentasche.


Wie gesagt: Die genannten Symptome sind Erstverschlimmerungen. Nicht mehr, nicht weniger. Sie treten in aller Regel am Anfang auf und sind von kurzfristiger Dauer. Allesamt sind sie Zeichen einer Neuregulierung im Sinne einer Gesundung.

Quellen.

Literatur, Studien und andere wichtige Belege.

(01) Hering C.:
The Homoeopathist, or Domestic Physician.
https://archive.org/details/64310860R.nlm.nih.gov.
Abgerufen am 11. Februar 2025.