Beitragsbild Blog Beyond Matter. Produkte zum Schutz vor Elektrosmog und 5G

Künstliche EMF vs. natürliche EMF. Teil 1.

Elektrosmog und 5G: Warum künstliche elektromagnetische Strahlung das Leben bedroht.

Inhaltsverzeichnis.


Elektrosmog und 5G: Die massive Überlagerung natürlicher durch künstliche elektromagnetische Felder.

In diesem Artikel steht etwas im Mittelpunkt, was weitestgehend unsichtbar ist. Man kann es – in aller Regel – mit keinerlei Sinnen wahrnehmen. Nicht riechen. Nicht hören. Nicht sehen. Und trotzdem ist das, um was es hier geht, allgegenwärtig. Und zwar so allgegenwärtig, dass es jedes biologische Leben auf diesem Planeten beeinflusst.

Um was geht es wohl?
Richtig!

Um elektromagnetische Felder bzw. elektromagnetische Strahlung.


Etwas konkreter ausgedrückt: Es geht um künstliche EMF, d.h. um elektromagnetische Felder technischen Ursprungs.


Elektrosmog und 5G: Natürliches und künstliches elektromagnetisches Spektrum im Vergleich.

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Darum lassen wir Bilder sprechen – oder besser: Grafiken.


Grafik 1: Natürliche EMF.


Die erste Grafik zeigt das natürliche elektromagnetische Spektrum, an das Menschen, Tiere und Pflanzen seit Millionen von Jahren angepasst sind.


Grafik 2: Künstliche EMF.


Die zweite Grafik zeigt das künstliche Spektrum. Also das, was wir Menschen an Technik entwickelt haben.


Grafik 3: Künstliche EMF vs. natürliche EMF.


Die dritte Grafik legt den Status Quo offen, d.h. den gegenwärtigen „elektromagnetischen Zustand“ unseres Planeten: die massive Überlagerung von natürlichen durch künstliche EMF.

Der springende Punkt dabei: Der Status Quo dieser Überlagerung oder besser: die Entwicklung hin zur Überlagerung erfolgte nicht etwa im Laufe von Jahrmillionen, sondern innerhalb von nur einer Generation!

Merke: An natürliche EMF sind wir biologisch angepasst, an künstliche EMF nicht.

Mit anderen Worten: Von einer biologischen Anpassung kann keine Rede sein.

Und was bedeutet das nun genau?

Banner Beyond Matter. Strahlenschutz vor Elektrosmog und 5G


Elektrosmog und 5G. An natürliche EMF sind Mensch und Tier angepasst, an künstliche EMF nicht.

Die natürlichen elektromagnetischen Felder unseres Planeten entwickelten sich über Jahrmillionen hinweg – und: sie veränderten sich dabei kaum! Seit eben dieser Zeit nehmen sie Einfluss auf Zell-, Gehirn- und Herzaktionsströme von Mensch und Tier.

Anders ausgedrückt: Natürliche Frequenzspektren sind biologisch hoch wirksam [1].


An natürliche EMF sind Mensch und Tier angepasst, an künstliche EMF nicht. Es wundert daher nicht, wenn immer mehr Lebewesen mit „Irritationen“ reagieren. „Elektrosmog“ – der umgangssprachliche Ausdruck für das, was als „Abfallprodukt“ des technischen Fortschritts angesehen werden kann – hat Folgen… beispielsweise für unser vegetatives Nervensystem, unsere Hormone sowie unsere Chromosomen und Zellen [2].

Merke: Elektrosmog verursacht Stress. Elektrosmog, dem wir 24/7 ausgesetzt sind, verursacht diesen Stress andauernd.


Eine zu starke und zu lange Elektrosmogbelastung verursacht Stress. Stress, der alle lebenden Systeme betrifft – ganz gleich ob Mensch, Tier oder Pflanze [3].

Mehr dazu findest du in diesem Artikel.


Dazu Karl Hecht, emeritierter Professor für Neurophysiologie an der Charité Berlin: „Die 10-Hz-Pulsation von WLAN […] ist ein Impuls, aber keine Sinuswelle und sie stört alle Lebensprozesse, ist tiefgreifend gesundheitsschädlich, weil damit analog zum Schmerzgedächtnis ein WLAN-Pulsations-Stressgedächtnis bei permanenter Langzeiteinwirkung ausgebildet werden kann. Das heißt, auch wenn WLAN abgeschaltet wird, ist dann der starke Stresseffekt gegenwärtig! [4]


Das soeben Gesagte lässt sich auch qualitativ, durch die sogenannte Leistungsflussdichte (Maßeinheit Watt bzw. Mikrowatt pro Quadratmeter: W/m² oder μW/m²) verdeutlichen.


Im Folgenden sprechen wir von Strahlenintensität, wenn wir Leistungsflussdichte meinen.
Dieser Begriff ist selbsterklärender.


Elektrosmog und 5G. Strahlenbelastung durch künstliche EMF.

Die Strahlenintensität des natürlichen Hochfrequenzfeldes der Erdoberfläche liegt bei 0,000.007 μW/m² erzeugt durch Erdmagnetfeld und extraterrestrische Quellen, wie z.B. der Sonne. Diesem Pegel stehen künstliche Strahlenintensitäten, erzeugt durch beispielsweise DECT-Telefone, Handys und Sendemasten, von bis zu 100.000 μW/m² gegenüber.


Ein paar Beispiele gefällig?


Überall dort, wo Menschen im nahen Umfeld und/oder mit direkter Sichtbeziehung zu einer Mobilfunksendeanlage wohnen oder arbeiten, sind Dauerbelastungen von über 1.000 μW/m² die Regel!

Das ist unendlich mal viel mehr.


Noch mehr Strahlenbelastung gibt es in den obersten Stockwerken von Gebäuden. Hier werden Leistungsflussdichten bis zu 10.000 μW/m² erreicht.


Und wie schaut es beim Telefonieren mit dem Smartphone aus?
Schlimmer noch.

Denn hier sind Leistungsflussdichten von über 10.000.000 μW/m² möglich!

Merke: Menschen, Tiere und Pflanzen werden einer Dosis künstlicher Strahlung ausgesetzt, die teilweise um das Milliardenfache höher liegt als die Dosis, an die sie evolutionär angepasst sind.

Die folgende Grafik von Dr. Priyanka Bandara PhD. und Prof. David O. Carpenter verdeutlicht das soeben Gesagte auf quantitativer Ebene [5]:

Die obige Grafik zeigt die massiven quantitativen Unterschiede zwischen evolutionär vorhandenen natürlichen Strahlungs- bzw. Feldintensitäten und künstlichen EMF im Zeitverlauf auf. Gezeigt wird die „typische maximale Tages-Exposition“ der 50er (gelb), 80er (orange) und 2010er (rot) Jahre. Demgegenüber steht die in grün dargestellte natürliche Hintergrundstrahlung.


Übrigens: Der gesetzliche Grenzwert für hochfrequente Strahlung liegt in Deutschland bei 4.700.000 μW/m² und damit 700-milliardenfach über (!) dem Pegel des natürlichen Hochfrequenzfeldes der Erde.


Europäische Umweltmediziner empfehlen folgende Maximalexpositionen: 10 – 100 µW/m² als maximale Exposition für den Tag, 1 – 10 µW/m² für die Nacht (!) und 0,1 – 1 µW/m² für empfindliche Personen [6].


Und nun noch eine letzte Zahl zum Abschluss.
Der Veranschaulichung wegen.


Elektrosmog und 5G. Massive Zunahme der Exposition im Bereich von Mobilfunk, WLAN, 4G und 5G.

Nur weil EMF unsichtbar sind, also keine Sinneswahrnehmung aktivieren, wie z.B. schlechte Luft, die du riechen kannst –  unterschätzen wir das Ausmaß der Lebensumfeldveränderung durch elektromagnetische Felder.

Wie groß also ist das Ausmaß der Veränderung?
Was glaubst du?


Unvorstellbar groß.


Im Frequenzbereich drahtloser Kommunikation (Mobilfunk) ist unsere Exposition in nur 100 Jahren um das 1018-fache gestiegen!

Die ist eine Zahl mit sage und schreibe 18 Nullen:
1.000.000.000.000.000.000.
1 Trillion.

Merke: Im Frequenzbereich von Mobilfunk ist unsere Exposition in nur 100 Jahren um den Faktor 1 Trillion angestiegen.

Natürlich wird es bei 1 Trillion nicht bleiben.
Schließlich stehen wir kurz vor der flächendeckenden Einführung von 5G.


Und was kommt nach 5G? Genau: 6G!

Banner Beyond Matter. Strahlenschutz vor Elektrosmog und 5G


Elektrosmog und 5G. Biologisch hoch wirksam.

Halten wir fest: In der Zeit von 1920 bis 2020 hat die Quantität technisch erzeugter EMF um das 1-trilliardenfache zugenommen.

Zu glauben, dass ein biologischer Körper, der durch und durch elektrisch organisiert ist – bei dem jeder Stoffwechselprozess eine elektrische Ladungsverschiebung darstellt, davon unberührt bleibt… das zu glauben ist mehr als nur naiv.


Und darum solltest du dich schützen.
Mit BEYOND MATTER.


Disclaimer.

Der aktuelle „Stand der Wissenschaft“ geht nach wie vor davon aus, dass Schädigungen durch Elektrosmog (Strahlung) – sprich: Mobilfunk, WLAN, 4G (LTE) und 5G – unwahrscheinlich sind; eine Gefährdungslage nicht bestehe. Infolgedessen gelten Aussagen zur potentiellen Gefährlichkeit von EMF als bloße, wissenschaftlich unhaltbare, Behauptungen. Da Regierungen und Gerichte dieser Auffassung nach wie vor folgen, müssen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Inhalte auf unserer Webseite zu den Gefahren, Risiken und Nebenwirkungen von Mobilfunk, WLAN, 4G (LTE) und 5G der wissenschaftlich herrschenden Meinung widersprechen.

Dazu empfehlen wir dir folgenden Artikel auf diagnose:funk. Er blickt hinter die Kulissen der sogenannten „herrschenden Wissenschaftlichkeit“, nennt sich „Der Kausalitäts-Betrug“ – und erklärt die Problematik mit herrschender und tatsächlicher Wissenschaftlichkeit auf nachvollziehbare Art und Weise.


Die wissenschaftliche Forschungslage zu Elektrosmog und 5G.

Aus dem soeben Gesagten folgt nicht, dass der herrschende und der tatsächliche Stand der Wissenschaft identisch sind. Das ist nicht der Fall.

Der tatsächliche Stand der Wissenschaft, also das, was wir als unabhängige Forschung bezeichnen, hat eine eindeutige Meinung zu den Gefahren und Risiken von Elektrosmog und 5G.

Anders ausgedrückt: Die wissenschaftliche Faktenlage ist eindeutig. Und sie ist für jedermann, auch für dich, einsehbar.

Im Anhang findest du eine Liste von insgesamt 29 Reviews (Übersichtsarbeiten), die sich mit den biologischen Wirkungen und Auswirkungen von EMF auf die Gesundheit im Allgemeinen beschäftigen. Die Liste besteht aus Übersichtsarbeiten, die der Datenbank EMF-Portal der RWTH Aachen entnommen sind und von diagnose:funk zusammengetragen wurden. Laut Wikipedia weisen  systematische Übersichtsarbeiten die höchste Beweiskraft aller wissenschaftlichen Arbeiten auf, da die Verfasser zu den ursprünglichen Artikeln keinen persönlichen Bezug haben (Interessenkonflikt).

Die Ausgangsliste zum Thema Elektrosmog und 5G umfasst 113 Reviews, wovon 102 „peer-reviewed“ und d.h. von anerkannten Fachwissenschaftlern als Stand des Wissens geprüft sind [7].


BEYOND MATTER
Aus Liebe zum Leben!

Banner Beyond Matter. Strahlenschutz vor Elektrosmog und 5G


Mehr zum Thema Handystrahlung, Strahlenschutz, Strahlenbelastung, Elektrosmog und 5G.


Quellenverzeichnis

[1] Hecht K.: Die Wirkung der 10-Hz-Pulsation der elektromagnetischen Strahlungen von WLAN auf den Menschen. diagnose:funk.

[2] Hecht K.: Die Wirkung der 10-Hz-Pulsation der elektromagnetischen Strahlungen von WLAN auf den Menschen. diagnose:funk.

[3] Hecht K.: Die Wirkung der 10-Hz-Pulsation der elektromagnetischen Strahlungen von WLAN auf den Menschen. diagnose:funk.

[4] Hecht, K.: Die Wirkung der 10-Hz-Pulsation der elektromagnetischen Strahlungen von WLAN auf den Menschen. Eine Dokumentation von Prof. Dr. Karl Hecht. Publikation diagnose:funk. 2018.

[5] Bandara P., Carpenter D.: Planetary electromagnetic pollution: it is time to assess its impact. THE LANCET, Planetary Health. 2018.

[6] Belyaev I. et al.: EUROPAEM EMF Guideline 2016 for the prevention, diagnosis and treatment of EMF-related health problems and illnesses. Reviews on Environmental Health 31 (3). 2016.

[7] Balmori, A.: Evidence for a health risk by RF on humans living around mobile phone base stations: From radiofrequency sickness to cancer.Environ Res Jul 14. 2022.

Belpoggi F., STOA: Health impact of 5G. Current state of knowledge of 5G- related carcinogenic and reproductive/developmental hazards as they emerge from epidemiological studies and in vivo experimental studies. 2021.

Belpommes D. et al.: Thermal and non-thermal health effects of low intensity non-ionizing radiation: An international perspective; Environmental Pollution 242. 2018.

Bortkiewicz A. et al: Mobile Phone use and risk for intracranial tumors and salivary gland tumors – a meta-analysis. International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health. 2017.

Belyaev I.Y.: Non-thermal Biological Effects of Microwaves. Electromagn Biol Med 24: 2005. Microwave Review 11 (2), 2005.

Umfangreichste Dokumentation der Studienlage, erstellt von einem internationalen Team von 29 führenden Experten: The BioInitiative Report 2012: A Rationale for Biologically-based Public Exposure Standards for Electromagnetic Fields (ELF and RF). 2012, 2014, 2020.

Di Ciaula A.: Towards 5G communication systems: are there health implications? Int J Hyg Environ Health. 2018; 221 (3).

Gangi S., Johansson, O.: Skin changes in „screen dermatitis“ versus classical UV- and imionizing irradiation-related damage — similarities and differences. Exp Dermatol 1997; 6.

Grigoriev Y.: Evidence for Effects on the Immune System Supplement. Bioinitiative Report 2012, Section 8.

Hecht K., Balzer, H.U.: Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder im Frequenzbereich 0 – 3 GHz auf den Menschen. Studie russischer Literatur von 1960-1996 im Auftrag des Bundesministerium für Telekommunikation. Umwelt-Medizin-Gesellschaft 14, 3/2001.

Hensinger P.: Risiko Mobilfunk – Blick in die Forschung: Gesundheitsschäden durch WLAN- und Mobilfunkstrahlung. DHZ – Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift, 2018; 8.

Hensinger P., Wilke I.: Mobilfunk: Neue Studienergebnisse bestätigen Risiken der
nicht-ionisierenden Strahlung. Umwelt-Medizin-Gesellschaft 29, 3/2016.

Khurana V.G. et al.: Epidemiological evidence for a health risk from mobile phone base stations. Int J Occup Environ Health 2010; 16 (3).

Kostoff R.N. et al.: Adverse Health Effects of 5G Mobile Networking Technology
under Real Life Conditions. Toxicol Lett. 2020 May 1;323.

Levitt, B.B., Lai, H.: Biological effects from exposure to electromagnetic radiation emitted by cell tower base stations and other antenna arrays. Environ Rev. 2010; 18.

Mämpel W. et al.: Unterschätzte Gefahren durch Radioaktivität am Beispiel der Radarsoldaten. Bericht des Otto Hug Strahleninstituts, Bericht 25, 2015.

Makker K. et al.: Cell phones: modern man’s nemesis? Reprod Biomed Online 2009; 18 (1).

Miller A.B. et al.: Risks to health and well-being from radio-frequency radiation emitted by cell phones and other wireless devices. Front. Public Health 7:223. 2019.

Molla-Djafari H. et al.: ATHEM-2. Athermal effects of electromagnetic field exposure associated with mobile communication. Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA: Research Report 70, 2016.

Morgan L.L. et al.: Why children absorb more microwave radiation than adults: The consequences. JMAU 2 (4). 2014.

Narayanan S.N. et al.: Radiofrequency electromagnetic radiation-induced behavioral changes and their possible basis. Environ Sci Pollut Res Int. 2019 Oct; 26 (30).

Pall, M.L.: Wi-Fi is an important threat to human health. Environmental Research Volume 164, July 2018.

Sage C., Burgio, E.: Electromagnetic Fields, Pulsed Radiofrequency Radiation, and Epigenetics: How Wireless Technologies May Affect Childhood Development. Child Dev. 2018 Jan;89(1).

Saliev T. et al.: Biological effects of non-ionizing electromagnetic fields: Two sides of a coin. Progress in Biophysics and Molecular Biology, 141. 2019.

Starkey SJ 2016 Inaccurate official assessment of radiofrequency safety by the Advisory Group on Non-ionising Radiation. Rev Environ Health 2016; 31(4).

Simko M., Mattson M.-O.: 5G Wireless Communication and Health Effects-A Pragmatic Review Based on Available Studies Regarding 6 to 100 GHz. Int J Environ Res Public Health. 2019 Sep 13; 16(18).

Vornoli A. et al.: The Contribution of In Vivo Mammalian Studies to the Knowledge of Adverse Effects of Radiofrequency Radiation on Human Health. Int. J. Environ. Res. Public Health 16. 2019.

Wilke I.: Biological and pathological effects of 2.45 GHz radiation on cells, fertility, brain, and behavior. Umwelt-Medizin-Gesellschaft 2018; 31(1).

Wu T. ET AL.: Safe for Generations to Come: Considerations of Safety for Millimeter Waves in Wireless Communications. IEEE Microw Mag 2015; 16 (2).


Foto

Unsplash